Residenzstadt
Als kurmainzerische Residenzstadt, Sitz des Fürstentums Aschaffenburg und ab 1816 als königlich-bayerische Kreisstadt blickt die Stadt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Ludwig I. nannte es vor über 150 Jahren wegen seines angenehm milden Klimas liebevoll sein 'Bayerisches Nizza'.
Heute zählt Aschaffenburg knapp 70.000 Einwohner und präsentiert sich als attraktiver Wirtschafts- und Fachhochschul-Standort. Die Stadt kann zudem mit einem reichhaltigen kulturellen Angebot aufwarten.
Aschaffenburgs prachtvolles Wahrzeichen
An der Stelle der mittelalterlichen Burg, die 1552 zerstört wurde und von der nur der alte Bergfried erhalten blieb, ließ Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg von 1605 bis 1614 das prächtige Schloss aus rotgoldenem Buntsandstein erbauen. Im Zweiten Weltkrieg wurde es Opfer der Zerstörung. 1964 war sein Wiederaufbau in alter Pracht vollendet.
In den Schlossweinstuben werden exzellente Frankenweine ausgeschenkt.
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Pompejanum
Lassen Sie sich verzaubern von der Anmut und dem pompejanischen Stolz dieser Nachbildung eines römischen Wohnhauses in Pompeji. König Ludwig I. ließ es 1840 bis 1848 hoch über dem Main erbauen.Seit 1994 - nach mehreren Restaurierungsphasen - sind hier römische Kunstwerke der staatlichen antiken Sammlung und Glyptothek München zu sehen.
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Stiftskirche
Die heutige Stiftsbasilika wurde im 10. Jahrhundert als Mittelpunkt des Stifts St. Peter und Alexander errichtet. In der Folgezeit entwickelte sich die Kirche und das Kolleg zum prägenden Faktor Aschaffenburgs und erfuhr im Laufe der Zeit viele Veränderungen. Bis 1803 war sie Symbol geistlicher Macht der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Stift in der Säkularisation aufgelöst, seinen gesamten Besitz zog der Staat ein. 1814 ging Aschaffenburg an Bayern über. 1821 wurde die Region Untermain dem Bistum Würzburg eingegliedert, die Stiftskirche zu einer Stadtpfarrkirche.
Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken. Neben dem Stiftsschatz, einer Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen, zählen dazu unter anderem das ottonische Kruzifix aus dem zehnten Jahrhundert, die "Beweinung Christi" und der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald, sowie der einzigartige romanische Kreuzgang.
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Parkanlage Schönbusch
Unter Erzbischof Karl Joseph von Erthal wurden im 18. Jahrhundert die Aschaffenburger Parkanlagen, so auch der 'schöne Busch' im Stile eines englischen Landschaftsgartens, errichtet.
'Lustwandeln', Bootfahren auf dem idyllischen See oder die Begegnung mit Philosophen und Vergnügungen aus Kurmainzer Zeit, z. B. dem 'Irrgarten', machen den Park auch heute zu einem attraktiven Ziel.
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